Das Inkareich blühte von 1438-1533. Es war das größte Imperium des präkolumbianischen Amerikas und sein riesiges Gebiet schloss einen Großteil Südamerikas ein. Überbleibsel des Inkareiches können immer noch in Ecuador, Peru, Bolivien, Argentinien, Chile und Kolumbien gefunden werden. Aufgrund ihrer fortschrittlichen Denkweise, gediehen die Inka stark während ihrer Zeit. Trotz allem hatten sie den Spaniern wenig Waffengewalt entgegenzusetzen, als diese einmarschierten, um sie anzugreifen und ihre Schätze zu rauben. Daher gelang es den Spanier 1572 die Inkas endgültig zu besiegen und ihren letzten König Atahualpa zu töten.
Da die Inkas jedoch unglaubliche Baumeister waren, haben viele wichtige Inkaruinen bis in das 21. Jahrhundert überlebt. Obwohl sich das Imperium über große Teile Südamerikas erstreckte, befinden sich viele der besten in Peru. Wenn Sie Peru besuchen und interessiert an dieser einzigartigen Zivilisation sind, haben wir hier eine Liste mit den 10 besten Inka Ruinen Perus. Während Sie dort sind, könnten Sie auch an einer unserer Peru Touren interessiert sein.
10) Runkurakay
Auch bekannt als „Eierhütte“, war Runkurakay (Runkuracay) angeblich ein Ort für müde Inkareisende sich auszuruhen. Es befindet sich direkt entlang des Inca Trails und bietet die Gelegenheit die Schönheit der Inkaarchitektur zu bewundern, während man deren Beispiel folgt und eine dringend nötige Pause einlegt. Falls Sie dieser Teil Perus anspricht, könnten Sie an unserer 2-tages Inka Trail Tour interessiert sein.
9) Wayllabamba
Die „Grasige Ebene“, wie Wayllabamba übersetzt aus der Quechua Sprache heißt, wird von mehreren Bergspitzen der Anden überblickt. Dieses Dorf ist von Inka Terrassen umgeben, welche an den Berghängen gebaut wurden. Erwarten Sie unglaubliche Aussichten in jeder Richtung, stellen Sie nur sicher, Ihre Kamera mitzubringen!
8) Moray
Moray besteht aus zahlreichen runden Terrassen, die höchstwahrscheinlich als Labor für Landwirtschaft genutzt wurden. Da diese Kreise auf unterschiedlichen Höhen gebaut wurden, konnten sie ideal genutzt werden, um den Einfluss des Klimas auf die Ernte zu erforschen, da bei den unteren Terrassen kältere Temperaturen herrschten. Dieser Temperaturen unterschied lag etwa bei 15˚C zwischen dem höchsten und niedrigsten Krater.
7) Wiñay Wayna ( Huiñay Huayna)
Die Wiñay Wayna Ruine, welche heutzutage eher unter dem hispanischen Namen Huiñay Huayna („Für immer jung“) bekannt ist, liegt auf dem Inka Weg (Inca Trail) Richtung Machu Picchu. Diese Stätte ragt über dem Urubamba Fluss empor und besteht aus Treppen, die die unteren mit den oberen Häusern verbinden. Direkt daneben gibt es einen landwirtschaftlichen Bereich. Dies ist eine faszinierende Stätte und großartige Option, wenn Sie auf dem Weg nach Machu Picchu sind.
Das „Haus der Sonne“ war eine Festung, die über dem Cuzco Tal und dessen Hauptplatz aufragt. Cuzco wurde in der Form eines Pumas gebaut, welches das Symbol der Inkadynastie darstellte. Der Hügel Sacsayhuaman sollte den Kopf des Tieres zeigen und die darauf gebauten Wände seine Zähne. Im Schatten dieser riesigen Kalksteinwände, die in drei zickzack Linien aufgereiht wurden, stellten sich die Inka ihrem letzten Kampf gegen die Spanier.
5) Llactapata
Llactapata wird aus der Quechua Sprache als „Hohe Stadt“ übersetzt, da sie auf 2.840 Metern über dem Meeresniveau liegt. In dem Versuch den Vormarsch der Spanier auszubremsen, brannte Manco Inca Yupanqui den Ort nieder, der wahrscheinlich dazu genutzt wurde Getreide anzubauen und zu lagern. Diese Maßnahme war ein Erfolg, denn die Spanier haben weder den Inkaweg noch die Inkasiedlungen je gefunden.
4) Coricancha
Der Haupttempel des Inkareichs, der „Sonnentempel“, wurde so genannt aufgrund der in massivem Gold eingefassten Böden, Wände und Statuen des Hinterhofs. Er befindet sich in Cuzco, obwohl die christlichen Eroberer diesen mit einer Kirche überbauten. Später zerstörten Erdbeben jene Kirche und enthüllten die Überbleibsel des Tempels, welcher aus viel stabileren Steinblöcken erbaut wurde.
3) Choquequirao
Die „Goldene Wiege“ ist größer als selbst Machu Picchu, denn sie besteht aus 180 Terrassen, die eine riesige Treppe formen. Allerdings ist Choquequirao viel schwieriger zu erreichen und daher auch weniger touristisch. Choquequirao kann nur zu Fuß oder auf einem Pferd besucht werden, was es auch schwieriger macht dorthin zu gelangen. Dies ist ein toller Ort zu besuchen und definitiv der Mühe, ihn zu erreichen, wert.
2) Ollantaytambo
Imperator Pachacutis royaler Palast wurde später als Festung gegen die spanischen Eroberer genutzt. Die Fragmente sind noch immer ziemlich gut erhalten und geben uns eine recht gute Vorstellung davon, wie die Tempel, Terrassen, Lagerhäuser und Steinbrüche ausgesehen haben, als die Inkas noch dort wohnten.
1) Machu Picchu
Auf Platz Nummer eins ist zweifellos die verlorene Stadt der Inkas. Viele Jahre lang wusste man nichts von der Existenz Machu Picchus, aufgrund der einzigartigen, schwer erreichbaren Lage und der Tatsache, dass man sie von unten nicht erspähen kann. Erst 1911 wurde die Stadt wiederentdeckt. Seither wurde sie zu einer der meistbesuchten Sehenswürdigkeit Perus und wurde 1983 zu einer World Heritage Site erklärt. Wenn Sie schon immer davon geträumt haben, Machu Picchu zu besuchen, erwägen Sie unsere Cusco Machu Picchu Tour.
Wir hoffen, dieser Blogeintrag hat ein paar Leser dazu inspiriert Peru zu besuchen und die ein oder andere dieser unglaublichen peruanischen Inkaruinen von Ihrer Wunschliste zu streichen. Falls Sie an einer unserer Touren interessiert sind, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren! Fangen Sie an, Ihr großes Peru Abenteuer mit Gulliver Expeditions zu planen.
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