Peru ist nicht nur bekannt für den Machu Picchu, welcher als einer der Weltwunder zählt, auch die Inka-Kultur und Lima zählen seit Jahren zu den beliebtesten Destinationen.
Die peruanische Küche gibt die lokalen Bräuche und Produkte Perus wieder und wurde durch die indigene Bevölkerung sowie den Kolonien und Einwanderern von Europa, Asien und Westafrika beeinflusst. Ohne die Produkte ihrer Heimatländer änderten die Immigranten ihre traditionellen Gerichte ab, indem sie mit den peruanischen Produkten arbeiteten. Aufgrund ihrer weit zurückreichenden multikulturellen Geschichte ist die peruanische Küche ein leckeres Beispiel für die Fusion Cuisine.
Die Kolonien aus Spanien brachten viele verschiedene Gerichte von Peru nach Europa, die daraufhin in der ganzen Welt berühmt wurden. Beispiele dafür sind Kartoffeln, Bohnen und verschiedene Verarbeitungen von Chilischoten.
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Die Japanisch-Peruanische Küche
Wie wir bereits wissen, besteht die peruanische Küche aus vielen verschiedenen kulturellen Einflüssen von den unterschiedlichsten Ländern auf der ganzen Welt. Einer dieser kulturellen Einflüsse stammt von Japan. Peru hat die zweitgrößte ethnische japanische Population in Südamerika. Die japanische Gesellschaft hat einen starken kulturellen Einfluss auf das Land seit sich die ersten Japaner im späten 19. Jahrhundert ansiedelten. Die Kombination der japanischen und peruanischen Küche, bekannt als „Nikkei“, wurde einer der größten gastronomischen Sensationen in Europas kulinarischen Hauptstädten.
Japanische Gerichte wurden mit den Geschmäckern und Kochtechniken der indigenen Peruaner kombiniert. Zum Beispiel wurde frischer Fisch mit Limetten, Mais, Aji, Paprika, Yucca und den vielen peruanischen Variationen von Kartoffeln kombiniert. Diese Geschmackskombinationen bringen die elegante und deliziöse Küche Japans und die Frische und Schärfe Perus zusammen auf einen Teller.
Gastón Acurio
Koch Gastón Acurio wurde bekannt für das Befürworten der Verwendung von regionalen Zutaten. Gastón lernte das Kochen im Le Cordon Bleu in Paris, er kam 1994 mit seinem Wissen über die internationale Küche zurück nach Peru. Zusammen mit seiner deutschen Frau Astrid half er die typischen peruanischen Gerichte in einem modernen und attraktiven Stil zu etablieren.
„Die Küchen der Restaurants und Cafés in der Geschichte Limas werden in zwei Ären eingeteilt: Vor und nach Gastón Acurio.“ – The Guardian
1994 starteten Gastón Acurio und seine Frau Astrid das Franchise Restaurant „Astrid & Gastón“. Obwohl sie ursprünglich als französisches Restaurant begannen, hatten sie Probleme die richtigen Zutaten zu finden. Gastón begann daraufhin sich auf die peruanische Küche zu konzentrieren.
Zurzeit ist Gastón Acurio Eigentümer von 44 Restaurants in verschiedenen Ländern und Autor von vielen Büchern. In Peru ist Gastón Gastgeber seiner eigener Fernsehshow und arbeitet mit einer Vielzahl an Koch-Magazinen.
„Ein Koch ist jemand, der als Brücke zwischen Konsumenten und Farmern, Fischern, Industrie, Ernährung und Gesundheit fungiert.“ – Gastón Acurio
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